Praxis für Orthopädie - Gemeinschaftspraxis Dr. Wolfgang Raussen und Dr. Stefanie Bienemann-Raussen
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8.1.3 Diagnose und Therapie klassischer orthopädischer Erkrankungen

Zu den klassischen orthopädischen Krankheitsbildern zählen die Arthrose, Osteoporose und Skoliose.

Zum Thema „Osteoporose“ findet sich eine detaillierte Abhandlung im Hauptkapitel „Osteologie“. Die Behandlung der Arthrose ist unter dem Kapitel „Arthrosetherapie“ bereits näher beschrieben worden.

Die Skoliose ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, die zu einer mehr oder minder starken Rückgratverkrümmung führen kann. In Abhängigkeit des Befundes sowie des Alters des Patienten greifen die beiden Orthopäden Dr. Bienemann-Raussen und Dr. Raussen zu muskelaufbauenden Verfahren, welche die Rückenmuskulatur stärken und so der Wirbelsäulenverkrümmung entgegenwirken. Darüber hinaus ist es besonders bei Kindern, die sich noch im Wachstum befinden, möglich, ein individuell angefertigtes Korsett zu tragen, welches Stabilität gewährt und der Deformierung der Wirbel Einhalt gebietet.

Wird aufgrund einer starken Krümmung ein chirurgischer Eingriff notwendig, so führen die beiden Orthopäden in den meisten Fällen als Vorbereitung der Operation eine Streckung des Körpers durch, um vorab den Krümmungswinkel so klein wie möglich zu halten. Im Verlauf der Operation versteifen die beiden Orthopäden Abschnitte der Wirbelsäule mit Hilfe von Implantaten, woraufhin die behandelten Wirbelkörper nicht mehr gegeneinander beweglich sind. Dies führt zu einer Stabilisierung der Wirbelsäule. Die Versteifungen können in den meisten Fällen sehr gut von den Patienten kompensiert werden.